Ein heiliges Korn

Soybeans are a significant plant based source of proteins, conataing a limited number of dietary animo acids. It's also used and researched for it's phytoestrogen compounds for menopause therapies.

Wir freuen uns, euch wieder einen unserer interessanten Bamboo-Spirit Artikel vorstellen zu können! Diesmal berichtet unsere Chefredakeurin Elisabeth Rehse-Holzer aus dem spannenden Bereich der natürlichen Gesundheit!

Geschichte und Gewinnung der Sojabohne
Seit mehr als 5.000 Jahren wird die Sojabohne in China kultiviert und zählt dort gemeinsam mit Reis, Weizen, Gerste und Hirse zu den fünf heiligen Körnern, die vom Kaiser höchst persönlich ausgesät wurden. Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt gelangte die Sojabohne allerdings erst im 18. Jahrhundert nach Europa. Die heute weltweit größten Sojaproduzenten sind die USA, Brasilien und Argentinien. Im Jahr 2005 wurden an die 215 Mio. Tonnen an Soja geerntet, Tendenz steigend. Heute wird vor allem in den USA aus wirtschaftlichen Gründen vermehrt gentechnisch verändertes Soja angebaut mit daraus resultierendem erhöhtem Ölgehalt und einer damit verbundenen Ertragssteigerung. Auch eine gesteigerte Widerstandsfähigeit der Pflanzen gegenüber Schädlingen lässt die Ernte wachsen. In Österreich ist der Anbau von gentechnisch veränderten Sorten verboten.

Die gesunde Wunderbohne
Die natürliche Zusammensetzung der Sojabohne aus etwa 40 Prozent Eiweiß, 20 Prozent Fett und 34 Prozent Kohlenhydraten sowie Ballaststoffen machen die Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler sehr begehrt. Die kleine und knackige Sojabohne liefert dem Menschen die lebenswichtigen Eiweißstoffe [= Aminosäuren] in einem fast idealen Mengenverhältnis. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren entspricht ebenfalls den Empfehlungen von Ernährungsfachleuten.

Die Haut profitiert
Interessant für die Kosmetikindustrie sind die so genannten Phytoöstrogene, das sind natürlich vorkommende pflanzliche Stoffe mit milder Östrogen-ähnlicher Wirkung. Die Wunderbohne enthält reichlich Isoflavone, eine bestimmte Art von Phytoöstrogenen, die straffend und verdichtend auf Hautveränderungen einwirken, die während der Wechseljahre eintreten. Die Haut wird voller und erscheint gleichsam von innen her aufgepolstert, da die Kollagenbildung im Bindegewebe sowie die Produktion der Talgdrüsen durch die Isoflavone angeregt wird. Reife Haut wird somit wieder straff und geschmeidig.

Die Sojabohne als Anti-Aging-Mittel
Gesunde Ernährung spiegelt sich im Hautbild wider, weshalb sich in diesem Fall die Sojabohne auch hier als Anti-Aging-Mittel der Wahl anbietet, denn sie unterdrückt die reaktiven Sauerstoffmoleküle, die Hauptverursacher des Alterungsprozesses. Darüber hinaus senkt sie den Cholesterinspiegel, reduziert neutrales Fett und beugt der Verfettung innerer Organe vor. Die an Sojaprodukten reichhaltige Ernährung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Tatsache, dass bei chinesischen und japanischen Frauen Beschwerden der Wechseljahre im Vergleich zu westlichen Frauen signifikant vermindert auftreten.

Alles in allem sprechen also viele Gründe dafür, die knackige grüne Wunderbohne wirklich öfter in unseren Speiseplan zu integrieren!

Text: Mag. Elisabeth Rehse-Holzer, Chefredakteurin des Bamboo-Spirit Magazins, Bamboo-Spirit Mitglied und Glücksfee
Foto: heartspring

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Die Medizin der Delphine

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Bamboo-Spirit VIP Mitglied Lisa Biritz erzählt von ihrer Liebe zu diesen besonderen Meeresbewohnern:
Seit meinem 23. Lebensjahr schwimme ich mit Delphinen und Walen und habe früh Ausbildungspraktika bei Delphin-Organisationen absolviert. Ich bin in der Begleitung von Menschen beim Schwimmen mit frei lebenden Delphinen ausgebildet und zusätzlich schamanisch darin initiiert. In meiner Herkunftsfamilie gibt es etliche Taucher, so wuchs ich mit dem Meer auf und bin als zertifizierte Taucherin im Umgang darin erfahren. Auf all meinen Delphin- und Wal-Seminaren ist Sicherheit der TeilnehmerInnen das Wichtigste. Dadurch wird der entspannte Kontakt zum Meer möglich. Ich verstehe mich als Brückenbauerin zum Element Wasser und den Lebewesen darin. 2007 durfte ich vor der UNO anlässlich des Jahres des Delphins über ihren Schutz und ihre Bedeutung als Botschafter von Frieden und Sanftheit in der gegenwärtigen Zeitenwende sprechen.

Die Medizin der Delphine
Viel mehr als ein Trend, eine Modewelle ist der Wunsch von immer mehr Menschen, mit Delphinen zu schwimmen. Es ist tatsächlich gesundmachend. Es ist Medizin. In den schamanischen, den naturheilenden Methoden kann alles Medizin sein: nicht nur Kräuter, sondern auch eine Wolke, ein Baum, ein Mensch – und Tiere. So wie die Medizin des Adlers diejenige ist, sich aus den Sümpfen des eigenen Lebens zu erheben und von weit oben mit blitzscharfen Augen ganz klar zu sehen, was tatsächlich da unten vor sich geht, so ist die Medizin der Delphine Freude, Liebe, Im-Moment-Sein und das Aufgehen in der Gruppe.

Die Gefühle und das Leben kommen wieder in Fluss. Wo Liebe ist, wo Lachen und Freude sind, öffnet sich das Herz, und alles Unterdrückte kommt hoch. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen gleichzeitig lachen und weinen, wenn die Delphine kommen. Oder dass sie nach einer sehr intensiven Delphinbegegnung sich erstmal hinlegen und eine Runde weinen, alten Schmerz rauslassen. Manche kommen, um Depressionen zu heilen oder um den Tod geliebter Menschen zu verarbeiten.

Ein Mann durchläuft gerade eine Scheidung, seine kleinen Kinder werden bei ihrer Mutter bleiben. Anfangs kann er nur flach atmen, der Schmerz ist ihm über das ganze Gesicht geschrieben. Voll zu atmen, würde bedeuten, mit voller Wucht alles zu fühlen. Als die Delphine kommen, ist er der letzte, der ins Wasser kommt, fast widerwillig. In der Gruppe ist ein Delphinjunges mit rosa Bauch. Immer wieder schwimmt es zu diesem Mann, der wie gelähmt im Wasser hängt. Endlich fängt er an zu weinen.

Die Heilung geschieht auch durch das Wasser und den Atem. Durch die beiden Elemente – Luft und Wasser, die für das Dasein und Überleben der Delphine am wichtigsten sind. Sie können nur im Wasser leben, in diesem flüssigen Element, und sie brauchen die Luft als Säugetiere, um zu atmen. Auch wir kommen aus dem Wasser, aus dem Bauch unserer Mutter, warm und geborgen. Deswegen schwimme ich mit den Delphinen am liebsten in den warmen Breitengraden der Welt, in den Bahamas. Dort ist das Wasser im Sommer so warm, dass man eine Stunde nur im Badeanzug ohne Tauchanzug, drinnen bleiben kann. Es wird einem nicht kalt. Das Wasser ist sauber, kristallklar. Man kann bis auf den Grund blicken, der im Delphin-Revier ca. 20 Meter tief ist. Schwärme von Fischen ziehen vorüber, Seesterne liegen am Grund. Zutiefst nährend, warm, weich und samtig ist es, in diesem köstlichen Wasser zu baden. Auf dem Rücken liegend, dahinschwebend, zerfließen Grenzen. Alles ist warm, tiefe Geborgenheit kehrt zurück.

Das andere Element der Heilung ist Luft – der Atem. Mit Delphinen zu schwimmen ist auch wie Atemtherapie. Wir atmen dabei genau wie sie. Delphine halten die Luft an, wenn sie untertauchen. Wir machen mit Schnorchel und Maske im Wasser dasselbe. Wenn wir an die Oberfläche zurückkommen, blasen wir die Luft aus den Schnorcheln, kräftig. Dann atmen wir wieder intensiv ein und aus. So lösen sich viele Spannungen in unserem Körper und unserer Seele. Das Gewebe wird mit Sauerstoff angereichert, wir werden wieder kraftvoll.

Ein Grund, weshalb Delphine so lebendig sind, ist wegen ihrer Atmung: Sie nutzen ihren Atem zu 100 %, was Menschen kaum tun. Wenn ich die Delphine betrachte, die in Freiheit leben, kommt es mir vor, als seien sie von strahlendem und hellem Licht umgeben. Ich glaube, es liegt an ihrer Atmung: Sie führen ihrem Körper durch ihre Atmung so viel Energie zu, dass diese sichtbar nach Außen ausstrahlt.

Wer sind sie?
Es gibt viele Theorien darüber, wer Delphine wirklich sind: Engel der Meere, reinkarnierte Seelen, die uns helfen zu heilen. Ich schwimme mit den Delphinen in einer Gegend, das zum frühen Atlantis gehört haben soll. Manche von ihnen sollen inkarnierte Seelen von Atlantis sein. Es gibt dort tatsächlich große Steine im Wasser, die so genannte Straße oder Mauer von Atlantis, über die wir schnorcheln und meditieren. Wissenschaftler untersuchen sie immer wieder, auch Edgar Cayce war öfters da und hat über diese Gegend geschrieben.

Wer sind Delphine wirklich? Ich weiß es nicht. Es ist auch nicht wirklich wichtig – sondern die Heilung, Liebe und Freude, die mit den Delphinen im Hier und Jetzt geschieht. Die spürt jeder.

Text: Lisa Biritz, spirituelle schamanische Lehrerin und Bamboo-Spirit VIP Mitglied
Foto: aniketkharat1987

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Gesundheit: Die Botenstoffe für mehr Wohlbefinden


Wir freuen uns, wieder einen der vielen interessanten und berührenden Artikel auf Bamboo-Spirit vorstellen zu dürfen und erkunden diesmal auf einer Entdeckungsreise in den menschlichen Körper gemeinsam mit Barbara Hassler, Bamboo-Spirit Mitglied der ersten Stunde, Trainerin in den Bereichen Kinderbewegung und Wellness sowie Lebenscoach, ein paar faszinierende Geheimnisse: Die Botenstoffe für mehr Wohlbefinden!

Was versteht man unter Botenstoffen?
Hormone sind chemische Botenstoffe, die Informationen von Zelle zu Zelle übertragen, für die richtige Abfolge der wichtigen biologischen Prozesse im Körper zuständig sind und darüber hinaus auch unser Wohlbefinden maßgeblich regeln:

Wenn Botenstoffe in unserem Körper fehlen, kann es zu unterschiedlichen Symptomen kommen, jedoch können Ernährungsempfehlungen, Bewegung und Entspannung sowie liebevoller Umgang miteinander die Leistungen des Körpers erhöhen und die Stimmungslage positiv beeinflussen. Ich bin begeistert von Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe, der mich mit seinen Erkenntnissen der Hirnforschung inspiriert, und möchte hier die wichtigsten Hormone kurz vorstellen:

Serotonin:
Dieser Stoff sorgt für gute Laune, Stimmung, Konzentration und Optimismus. Niedrige Serotoninspiegel können zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, mangelnder Konzentration und Depressionen führen. Dieses Hormon wird vom Gehirn gebildet und hält das Gefühlsleben im Gleichgewicht. Folgende Lebensmittel können helfen, die Stimmung zu verbessern: Bananen, brauner Reis, Fenchel, Feigen, Kartoffeln, Spinat und Tomaten.

Dopamin:
Dieses Hormon ist für Aufmerksamkeit, Freude und geistige Klarheit verantwortlich. Wenn Dopamin-Mangel entsteht, kann sich Teilnahmlosigkeit, mangelnde Erregbarkeit-Liebesfähigkeit sowie Interessenlosigkeit bemerkbar machen. Diese Lebensmittel können helfen, den Dopaminspiegel zu erhöhen: Schaltentiere, Geflügel und Sojaprodukte.

Noradrenalin:
Dieser Botenstoff steuert Motivation, Antrieb und Appetitkontrolle. Bei niedrigem Noradrenalinspiegel kann es zu Übergewicht sowie Mangel an Antrieb und Ehrgeiz kommen. Diese Lebensmittel können unterstützend wirken: Mageres Rindfleisch, Fisch, Geflügel, blaugrüne Algen, Sojaprodukte, Käse, Hafer, Äpfel und Ananas.

Endorphine:
Das sind die bekanntesten Neurotransmitter für euphorische Stimmung, die u. a. auch Schmerzen auf natürliche Weise hemmen. Frauen, die unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden, haben oft einen Endorphin-Mangel. Regelmäßige sportliche Betätigung wie z. B. Jogging oder Walking, aber auch Musik und gesunde Ernährung können hier ebenso helfen wie sinnlich-liebevoller Sex, bei dem speziell Frauen den Höhepunkt durch Entspannung und Loslassen lustvoller erleben.

Gamma-Aminobuttersäure (GABA):
Dieser Neurotransmitter sorgt für Entspannung und innere Ruhe. Ein Mangel an GABA kann zu Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, chronischen Schmerzen, Angstgefühlen und Depressionen führen. Die Gamma-Aminobuttersäure ist das natürliche „Beruhigungsmittel“ des Gehirns. Lebensmittel, die hier unterstützend wirken können, sind Weizenkleie, Johanniskraut und Fisch (Omega 3 Fettsäuren).

Oxytocin:
Dieser Botenstoff ist für Zärtlichkeit und Zuwendung zuständig und wird u. a. als „Vertrauenshormon“ bezeichnet, weil es freundlich und angstfrei macht. Darüber hinaus ist Oxytocin als Wehen- oder Stillhormon in der Geburtshilfe bekannt, denn es schenkt Müttern das Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit. Des Weiteren ist dieses Hormon ein wichtiger Bestandteil für Partnerbindung, Liebe, mütterliches Pflegeverhalten, Sex und soziales Gedächtnis.

Text: Barbara Hassler, Bamboo-Spirit Mitglied der ersten Stunde, Trainerin in den Bereichen Kinderbewegung und Wellness sowie Lebenscoach
Foto: Brenda Clarke

Weiterführende Informationen:
Quelle: netdoktor.at
Buchtipps: Wohlfühlhormon Serotonin – Botenstoff des Glücks: Der körpereigene Aufbau durch native Ernährung von Rolf Ehlers;  Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen von Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther und Wolfgang Tschacher

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Mut – Das Thema des Monats im Bamboo-Spirit Interview

Cosima Adletzberger, Bamboo-Spirit Mitglied der ersten Stunde, erzählt im Interview des Monats, was sie mit Mut verbindet – sowohl in ihrem Alltag als auch in ihrem Wertebewusstsein:

Im Althochdeutschen bedeutet „muot“ Sinn, Seele, Geist, Gemüt, Kraft des Denkens, Empfindens, Wollens. Ist das für dich stimmig? Wenn ja, wieso?
Das sind spannende Bedeutungen! Ja, es ist sogar sehr stimmig, denn Mut bringt ein Mensch dann auf, wenn es für ihn Sinn macht, wenn er von etwas beseelt ist und es seiner Geisteshaltung entspricht. Um Mut aufzubringen bzw. diesen in eine Tat zu verwandeln, braucht der Mensch die Kraft seines Denkens, er braucht dazu sein Gefühl, seine Empfindungen, und natürlich muss er auch die Willenskraft dazu haben.

Was zeichnet mutige Menschen für dich aus?
Für mich ist ein Mensch dann mutig, wenn er sich seiner eigenen, meist selbst auferlegten Grenzen bewusst ist und diese überschreitet, wenn es für ihn sinnvoll ist. Dabei geht es nicht darum, auf welchen Gebiet er das tut, sondern nur, dass er es tut. Wofür ein Mensch seine ganzen Mut aufbringen muss, fällt einen anderen vielleicht nicht einmal auf. Mut ist somit etwas sehr Persönliches!

Mutige Menschen sind für mich auch Menschen, die das „Andere“ stehen lassen können, ohne es verändern oder gar bekämpfen zu wollen, ja manchmal sogar, ohne es verstehen zu müssen. Selbstverständlich ist auch schnelle Entschlossenheit und rasches Handeln etwas, was mutige Menschen auszeichnet, vor allem dann, wenn es darum geht, das Leben anderer Lebewesen (Menschen, Tiere, Pflanzen) zu retten.

Wann ist es „sinn ~ voll“, mutig zu sein?
Zweifelsohne dann, wenn man damit anderen aus einer Notlage helfen oder gar Leben retten kann. Auf der individuellen Ebene ist Mut dann sinn-voll, wenn man dadurch seine Grenzen erweitert, sich weiterentwickelt. Auf der sozialen und gesellschaftlichen Ebene wird Mut sinn-voll, wenn sich dadurch etwas in eine Richtung entwickelt, das dem Wohle der Gemeinschaft und Gesellschaft dienlich ist.

Kann man Mut lernen? Wenn ja, wodurch?
Ja, man kann Mut lernen und vor allem trainieren. Wenn ein Mensch seine Werte und Ziele kennt, dann kann er sich dafür einsetzen und mutig dafür einstehen. Ich glaube, ohne die Verbindung mit den persönlichen Werten ist Mut wenig bis gar nicht lernbar. Spannenderweise sind sich viele Menschen ihrer Werte gar nicht bewusst und handeln dennoch danach! Je bewusster die Auseinandersetzung damit passiert, umso bereichender kann ein Mensch sein Leben gestalten, und umso mutiger kann er werden.

Ist Mut für dich ein Lebensthema? Wenn ja, wieso?
Mut ist für mich nicht primär ein Lebensthema. Mein wichtigstes Lebensthema ist, meine Aufgabe, die ich im Laufe der Jahre erkennen durfte, zum Wohle der Menschen zu erfüllen. Ich habe die Gabe, Menschen zu ermutigen, ihre Sexualität als etwas Positives anzunehmen, das darin enthaltene Potential zu entwickeln und als positive Kraft in ihrem Leben einzusetzen. Wenn es in der Öffentlichkeit um das Thema Sexualität geht, bedarf es zeitweise einer gehörigen Portion Mut, sich zu positionieren. Ist es doch nach wie vor eines der größten Tabuthemen, an dem zugleich niemand vorbeikommt, ganz egal, wie sie/er dazu steht und Sexualität selbst lebt.

Eine interessante Erfahrung für mich ist, dass ich mich selbst, wenn ich Mut zur Umsetzung meiner Aufgabe brauche, meist gar nicht als so mutig empfinde, ich es aber dann von Außen rückgemeldet bekomme, wie ich außergewöhnlich und somit für viele mutig agiere. Wenn es um Dinge oder Handlungen im täglichen Leben geht, ist mein mangelnder Mut schon auch mal eine spürbare, unangenehme Grenze. Ich erlebe das allerdings nur dann, wenn ich Maßstäbe, die nicht meinen inneren Werten entsprechen, an mich anlege und mich mit anderen vergleiche oder es zulasse, dass andere mich danach bewerten.

Zwei konkrete Beispiele:
Es fällt mir leicht, öffentlich über die menschliche Sexualität in all ihrer Schönheit und auch Begrenztheit zu sprechen, was für viele Menschen undenkbar wäre. Aber mit dem Auto oder Fahrrad schneller zu fahren, als mein Sicherheitsdenken es für gut befindet, dazu fehlt mir der Mut. An Fallschirmspringen, Klettern oder Extremsportarten im Zusammenhang mit mir mag ich gar nicht einmal denken …

Seit ich vor zwei Jahren mein Zentrum ANGISMA-Wien gegründet habe, sagen mir sehr viele Menschen, wie mutig ich doch sei. Manchmal erlebe ich in diesem Zusammenhang das Wort „mutig“ als hübsches Synonym für leichtsinnig, unüberlegt oder verrückt. Manchmal spüre ich in dieser Aussage jedoch auch die Sehnsucht des Gegenübers, ebenfalls seinen Weg so mutig gehen zu wollen, es sich aber (noch) nicht zu trauen.

Im Nachhinein gesehen erkenne ich selbst, dass es ein mutiger Schritt war, aber in der Entscheidungsphase war es einfach der einzig richtige und stimmige Schritt. Dieses Gefühl, dass es das einzig Richtige ist, kann vielleicht auch für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ein Wegweiser sein auf Ihrem persönlichen Weg!

Interviewerin: Mag. Elisabeth Rehse-Holzer, Glücksfee und Chefredakteurin des Bamboo-Spirit Magazins
Interviewpartnerin: 
Cosima Adletzberger, Bamboo-Spirit Mitglied der ersten Stunde, Lebens- und Sozialberaterin sowie Sexualpädagogin
Foto: Steve Maskell

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Paulo Coelho über die Zeit und die Weisheit

Wir freuen uns sehr, dass Bamboo-Spirit VIP Mitglied und Bestsellerautor Paulo Coelho uns wieder einen inspirierenden Text zur Verfügung gestellt hat!

Über die Zeit und die Weisheit
Eines Morgens suchte der Schüler seinen Meister auf. „Ich muss ein wichtiges Problem lösen”, sagte er, ”und brauche dringend Eure Hilfe.”

„Wie soll ich dir helfen?”, fragt der Meister zurück. „Ich könnte dir sagen, wie ich mich angesichts eines bestimmten Problems verhalten würde, aber damit verrate ich dir nur meine ganz persönliche Art, das Problem zu lösen.

Wenn du wachsen willst, beobachte die anderen – versuche nie, genauso zu handeln sie wie. Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebensweg. Wir werden nicht zu Meistern, weil wir nachahmen, was andere Meister tun, sondern weil wir selbst nach Lösungen suchen. Finde heraus, was dein eigenes Licht ist – sonst wirst du dein ganzes Leben lang ein blasser Widerschein fremden Lichts sein.

Text: Paulo Coelho, vertreten durch Sant Jordi Asociados
Übersetzung: Maralde Meyer-Minnemann
Foto: KIUKO

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Achtsamkeit – Das Thema des Monats im Bamboo-Spirit Interview

Willkommen zu Teil 4 der Interviewserie 2015 im Bamboo-Spirit Magazin:

Elisabeth Rehse-Holzer, Bamboo-Spirit Mitglied und Chefredakteurin unseres Magazins, über einige ihrer Herzensthemen: Entschleunigung, Achtsamkeit und Wundersames:

Was habe ich in den letzten Jahren gelernt, als ich vermehrt das Thema Entschleunigung angesprochen haben? Einer der wichtigsten Punkte ist wohl die Achtsamkeit. Darauf achten, in diesem Moment im Hier und Jetzt wirklich präsent zu sein. Keine leichte Übung, da die eigenen Gedanken gern Flügel bekommen und uns mit auf die Reise nehmen. Im Moment der Gegenwart verankert zu sein, das ist eine Kunst für sich, aber eine Kunst, die durchaus erlernbar ist. Wenn man Ausdauer, Geduld und Begeisterung fürs Leben mitbringt.

Der bekannte buddhistische Mönch, Autor und Lyriker Thich Nhat Hanh bringt es wie so oft genau auf den Punkt:

Wenn wir wirklich lebendig sind, ist alles, was wir tun oder spüren, ein Wunder. Achtsamkeit zu üben bedeutet, zum Leben im gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren. – Thich Nhat Hanh, Die fünf Pfeiler der Weisheit

Ja, gelebte Entschleunigung bringt nicht nur vermehrte Lebensqualität mit sich, sondern erinnert uns an die täglichen Wunder, die wir sonst vielleicht oft gar nicht mehr wahrnehmen. Gerade, weil wir so vieles für selbstverständlich erachten.

Text: Mag. Elisabeth Rehse-Holzer
Foto: Mekayla Kelly/USFWS

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Tipp der Woche: Löwenzahn reinigt die Leber

Wer Lust hat, regelmäßig einen der wertvollen und interessanten Bamboo-Spirit Tipps der Woche bequem per E-Mail zu erhalten, kann gern hier das kostenlose Abo bestellen! Der heutige Tipp der Woche kommt von April Fasching, der Gründerin von Bamboo-Spirit, die sich seit Langem für die großartige Apotheke der Natur begeistert:

Der Löwenzahn – die natürlichste Art, die Leber zu reinigen!

Die ganze Pflanze ist heilkräftig! Ich selbst habe es mir angewöhnt, gleich im Frühjahr immer einen Löwenzahnsalat mit Kartoffeln und harten Eiern zuzubereiten:

Täglich während der Blütezeit 5 bis 6 frische Blütenstängel roh essen. Das bringt rasche Hilfe bei Leberleiden. Die Stängel samt Blüten waschen, und dann erst die Blütenköpfe entfernen und die Stängel langsam kauen. Am Anfang schmecken sie etwas bitter, aber man gewöhnt sich rasch daran. Ständig kränkelnde Menschen, die sich müde und abgeschlagen fühlen, sollten eine 14-tägige Kur mit frischen Löwenzahlstängeln machen. Sie werden über die vorzügliche Wirkung erstaunt sein!

Die Wurzeln des Löwenzahns wirken blutreinigend, verdauungsfördernd, schweiß- und harntreibend sowie belebend.
Zubereitung: 1 gehäufter Teelöffel Wurzeln über Nacht in ¼ Liter kaltem Wasser ansetzen, am nächsten Tag bis zum Kochen erhitzen und dann erst abseihen. Die Hälfte eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach dem Frühstück trinken.

Anmerkung: Dieser Tipp ersetzt bei gesundheitlichen Beschwerden nicht den Besuch bei einem Arzt oder einer Ärztin!

Tipp der Woche: April Fasching, Gründerin von Bamboo-Spirit; Quelle: Maria Treben „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“
Foto: Summer Twilight

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Lilith – das weibliche Prinzip

Wir freuen uns, wieder einen interessanten Artikel von Bamboo-Spirit VIP Mitglied Karl Gamper im Bamboo-Spirit Magazin vorstellen zu dürfen!

LILITH – DAS WEIBLICHE PRINZIP
Die Wiederentdeckung, das Zurückkommen von Lilith – als Symbol für das weibliche Prinzip – halte ich für eines der hoffnungsvollsten Zeichen der Wendezeit, in der wir uns befinden. Diese Wendezeit ist in meinem Verständnis nicht auf ein Jahr oder gar auf ein Datum begrenzt, sondern umfasst mehrere Generationen. Sieben bieten sich an. Wobei wir nicht die erste sind.

LILITH – ALS MYTHOS
Der Name Lilith leitet sich aus dem semitischen Wort „Laila“ ab, was soviel heißt wie Nacht. In dieser buchstäblichen Sicht steht sie für dunkle Träume, Unruhe und Unsicherheit und ist verantwortlich für die Ambivalenz der Seele. In talmudischen Quellen (3. bis 5. Jhd. n. Chr.) geistert Lilith als Nachtdämon umher und wird erst ab dem 9. Jhd. n. Chr. zu Adams erster Frau erhoben. Lilith ist nun die Gegenheldin zur biblischen Eva, die der patriarchalen Tradition zugeordnet wird. Während Eva für die brave, mütterliche Frau steht, die dem Manne gerne dient – ist Lilith die starke, ihrer Macht und Kraft bewusste Frau, voller Sinnlichkeit und Leidenschaft, mit LavaGlut und Feuer, geführt von der weisen Intelligenz des Herzens; inspirierend, nährend, das Neue gebärend. Bereit, ihre Grenzen stets zu dehnen, und doch tief verwurzelt mit dem elementaren, zyklischen Verständnis des „Stirb und Werde“ der Natur. In diese Rhythmik ist ein essentieller Friede eingewoben, der die grundsätzliche Gleichwertigkeit allen Lebens umhüllt.

LILITH ALS PRINZIP …
ist die personalisierte Provokation eines desaströs gewordenen „männlichen Prinzips“, das sich in einem linearen, nicht enden wollenden „immer größer, immer höher, immer mehr, immer noch mehr“ verfangen und sich im pathologischen Sinn in die Idee verrannt hat, wir könnten uns die Natur untertan machen. Finanzielle Interessen begraben seit Jahrzehnten die Würde der Natur.
Das mag überspitzt klingen. Doch wer immer einen Blick in Deutschlands führende Wirtschaftsmagazine wirft wird nur jene als Sieger, als Heroen im Rampenlicht der Bewunderung finden, die den Gewinn ihres Unternehmens verdoppelt haben. Wachstum um jeden Preis ist die Heilige Kuh, deren lineares „immer mehr, immer noch mehr“ nicht ernstlich angetastet wird. Dem steht das „Prinzip Lilith“ mit einem gesamthaften Verständnis eines innigen Miteinanders mit der Natur gegenüber; co-kreativ, co-evolutionär verbunden mit dem Werden des Lebens.

LILITH – DIE STILLE SEHNSUCHT DER MENSCHEN
So viele haben genug von diesem permanenten Kampf, von diesem unermüdlichen Rennen und wenden sich ihrer inneren Lilith zu, in deren Licht sich ein innerer Himmel öffnet. Ein Lauschen auf die Quelle der Inspiration in uns, die uns deutliche Handlungsimpulse sendet. In dieser Hinwendung finden wir den inneren Fluss, der uns nach und nach in Einklang mit unserem Wesen bringt, mit unserer Seele – mit dem größeren Licht. Und damit auch mit LavaGlut und Feuer. Lilith ist nie linear – nie kontrollierbar. Lilith ist der Schrecken des Verstandes und der Tanz des erwachten Herzens, das nach einer höheren Ordnung ruft.
Das Wort Kosmos bedeutet Ordnung. Diese kosmische Ordnung zeigt sich in einer Qualität, genauer gesagt in essentiellen Qualitäten wie Friede, Liebe, Freude, Stille, Dankbarkeit. Diese Ordnung offenbart sich in einem Jetzt, das sich als offenes Werden zeigt.

Die Erneuerung des „weiblichen Prinzips“, das Lilith repräsentiert, ist die stille Sehnsucht der Menschen.

Text: Karl Gamper, Bamboo-Spirit VIP Mitglied, Pionier der ersten Stunde für die Verbindung von Spirit und Business und einer der führenden Protagonisten einer spirituellen Ökonomie
Foto: wikimedia

„Die Vision von NeuLand“ – Kostprobe mit neuroSIGNS©
Eine Vision, die unser aller Leben verändern kann.

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Vertrauen – Das Thema des Monats im Bamboo-Spirit Interview

Willkommen zu Teil 3 der Interviewserie 2015 im Bamboo-Spirit Magazin:

Beatrix Marth, Bamboo-Spirit Mitglied der ersten Stunde, Diplom-Lebensberaterin mit ganzheitlicher psychologischer Beratung sowie Gesundheitsförderung erzählt von ihrem Umgang mit dem großen Thema des Vertrauens:

Was bedeutet Vertrauen für dich persönlich?

Kurz zur Erklärung bzw. um zum Nachdenken anzuregen: Das Wort „Vertrauen“ setzt sich zusammen aus „VER“ und „TRAUEN“. Mit dem „VER“ wird bestimmt, dass eine Sache mit etwas versehen bzw. ausgestattet wird. Dies kann jetzt negativ oder positiv aufgefasst werden. Im „TRAUEN“ steckt Mut, etwas zu tun, etwas zu wagen bzw. etwas zu riskieren. Die Auslegung des Wortes „Vertrauen“ kann somit im negativen Sinne wie z. B. Verantwortung abgeben bedeuten oder im positiven Sinne wie etwa selbst den Mut haben, etwas umzusetzen.

Für mich persönlich bedeutet Vertrauen, auf meine Fähigkeiten, auf meine Spiritualität sowie auf meine Eingebung ganz bewusst zu achten, diese zu fühlen und aus tiefstem Herzen zu spüren. Außerdem sind für mich die Bedeutung des Universums und das Vertrauen darauf, dass alles seinen Sinn und seine Ordnung hat, vorrangig. Für mich hat Vertrauen nichts mit anderen Menschen zu tun, sondern nur mit mir selbst. Kann ich mir selbst vertrauen, dann habe ich die Gewissheit, auch Vertrauen ins Leben zu haben.

Wie kann man nach Ent-Täuschungen wieder schrittweise Vertrauen in sich selbst und andere erlangen?

Ent-Täuschung: Im wahren Sinne verbirgt sich dahinter die eigene falsche Wahrnehmung, welche auf andere Menschen projiziert wird, also eine Erwartungshaltung an andere Menschen, wobei man selbst durch die eigene Interpretation sich im Grunde selbst täuscht.

Einfach erklärt bedeutet dies: „Verlange nichts von anderen Menschen, was du selbst nicht halten bzw. umsetzen kannst!“ Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung und im Grunde Recht.

Mit diesem Bewusstsein kann man mit „Ent-Täuschungen“ besser klarkommen. Vertrauen in sich selbst erlangen, dazu kann ich wiederum auf die folgende Frage verweisen, wo ich die wichtigsten Schritte gut erklärt habe. Vertrauen in andere – ist nichts anderes, als Vertrauen in sich selbst zu haben – wobei sich in Folge das Vertrauen ins Leben ergibt.

Wie kann man seine Komfortzone verlassen und voller Vertrauen den ersten Schritt ins Neuland wagen?

Dahinter liegt natürlich ein langer Prozess. „Auf zu neuen Ufern“ ist schnell mal gesagt, jedoch die Umsetzung braucht eine individuelle Vorbereitung darauf. Wir Menschen sind so programmiert, dass meist der leichteste Weg gegangen wird, und dies bedeutet, in der Komfortzone zu verweilen, solange keine Schmerzen auftreten. Ein Tiefgang gehört zum Veränderungsprozess dazu, um sich bewusst für einen neuen Weg zu entscheiden. Meist ist man dann erst für neue Sichtweisen offen, weil man spürt, dass der alte Weg nicht mehr zielführend ist und man somit weiß, was man auf keinen Fall mehr haben will.

Um den Veränderungsprozess voranzutreiben, ist es notwendig, sich Unterstützung zu holen. Wichtig dabei ist, alte Verhaltensmuster aufzuarbeiten, diese erkennen und bewusst „STEP by STEP“ daran zu arbeiten.

Mit meinen Klienten/innen erarbeite ich als ersten Schritt immer die Stärkung des Selbstbewusstseins. Wenn man sich seiner selbst bewusst ist und weiß, was man will, ist der nächste Schritt des Veränderns sehr viel leichter, und das Neuland wird interessanter und die Sehnsucht danach ergibt sich ganz von selbst. Durch die Stärkung der eigenen Persönlichkeit werden Ängste abgebaut und Vertrauen in sich selbst aufgebaut.

Die konkrete Vorstellung seines Zieles vor Augen halten, Teilziele setzen und Motivationsbilder fürs Durchhaltevermögen schaffen, das sind die nächsten Schritte. So lässt sich die Komfortzone zu einem beweglichen und lebendigen Bild verändern und macht im Tun Freude.

Wie ist Vertrauen mit Intuition verbunden?

Indem ich bewusst auf meine Gefühle, Gedanken und auf meinen Körper achte. Lerne ich, in mich selbst Vertrauen zu haben, also mir Dinge selbst zuzumuten und diese gestärkt umzusetzen, lerne ich ebenso, auf meine Intuition zu hören. Für mich ergibt das eine das andere – also nicht trennbar, sondern absolut miteinander verbunden. Wie? Das habe ich schon in der vorigen Frage beschrieben: Arbeiten an sich selbst – „STEP by STEP“. Intuition entwickelt sich durch die eigene Bewusstmachung sowie das bewusste Wahrnehmen von Situationen und Erlebnissen.

Macht Vertrauen frei? Wenn ja, inwiefern?

Vertrauen in sich selbst haben, macht unglaublich frei. Denn die Dinge zu starten und anschließend laufen zu lassen, mit dem Gedanken, dass alles seine Ordnung hat und Sinn macht, befreit einen vor dem Stress, ständig im negativen Strudel herum zu rühren.

Natürlich sind jene Dinge immer leicht und schnell ausgesprochen. Menschen meinen oft zu mir: „Du redest darüber so leicht. Wissen tue ich es ja, aber die Dinge umzusetzen, das ist echt schwer!“ Meine Antwort darauf: „Ich habe viele schwere Situationen und Erfahrungen selbst erlebt. Bin durch viele Tiefgänge hindurch gestolpert. Und: Es war NICHT leicht – ABER ich bin daran gewachsen und gestärkt meinen Weg gegangen. Bin dankbar für jede einzelne Erfahrung und vertraue mir selbst sowie meiner Intuition, in jeder Situation das Richtige zu tun.“

Erst durch das Verstehen des Erlebten werden einem die Dinge bewusst vor Augen geführt, was wiederum dazu beiträgt, dass man mit neuen Erkenntnissen gut an der Umsetzung seiner Veränderungswünsche arbeiten möchte und somit laufend an Vertrauen gewinnt.

In dem Sinne wünsche ich allen gutes Vertrauen in sich selbst und viel Freude am Gestalten!

Vielen Dank für diese sehr stimmigen Ausführungen, Trixi! Da ist viel dabei, über das zu reflektieren sich wirklich lohnt …

Interviewerin: Mag. Elisabeth Rehse-Holzer, Glücksfee und Chefredakteurin des Bamboo-Spirit Magazins
Interviewpartnerin: 
Beatrix Marth,  Bamboo-Spirit Mitglied der ersten Stunde, Diplom-Lebensberaterin mit ganzheitlicher psychologischer Beratung sowie Gesundheitsförderung, Coaching, Supervision und Training
Foto: zoomboy.com

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