Die Medizin der Delphine

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Bamboo-Spirit VIP Mitglied Lisa Biritz erzählt von ihrer Liebe zu diesen besonderen Meeresbewohnern:
Seit meinem 23. Lebensjahr schwimme ich mit Delphinen und Walen und habe früh Ausbildungspraktika bei Delphin-Organisationen absolviert. Ich bin in der Begleitung von Menschen beim Schwimmen mit frei lebenden Delphinen ausgebildet und zusätzlich schamanisch darin initiiert. In meiner Herkunftsfamilie gibt es etliche Taucher, so wuchs ich mit dem Meer auf und bin als zertifizierte Taucherin im Umgang darin erfahren. Auf all meinen Delphin- und Wal-Seminaren ist Sicherheit der TeilnehmerInnen das Wichtigste. Dadurch wird der entspannte Kontakt zum Meer möglich. Ich verstehe mich als Brückenbauerin zum Element Wasser und den Lebewesen darin. 2007 durfte ich vor der UNO anlässlich des Jahres des Delphins über ihren Schutz und ihre Bedeutung als Botschafter von Frieden und Sanftheit in der gegenwärtigen Zeitenwende sprechen.

Die Medizin der Delphine
Viel mehr als ein Trend, eine Modewelle ist der Wunsch von immer mehr Menschen, mit Delphinen zu schwimmen. Es ist tatsächlich gesundmachend. Es ist Medizin. In den schamanischen, den naturheilenden Methoden kann alles Medizin sein: nicht nur Kräuter, sondern auch eine Wolke, ein Baum, ein Mensch – und Tiere. So wie die Medizin des Adlers diejenige ist, sich aus den Sümpfen des eigenen Lebens zu erheben und von weit oben mit blitzscharfen Augen ganz klar zu sehen, was tatsächlich da unten vor sich geht, so ist die Medizin der Delphine Freude, Liebe, Im-Moment-Sein und das Aufgehen in der Gruppe.

Die Gefühle und das Leben kommen wieder in Fluss. Wo Liebe ist, wo Lachen und Freude sind, öffnet sich das Herz, und alles Unterdrückte kommt hoch. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen gleichzeitig lachen und weinen, wenn die Delphine kommen. Oder dass sie nach einer sehr intensiven Delphinbegegnung sich erstmal hinlegen und eine Runde weinen, alten Schmerz rauslassen. Manche kommen, um Depressionen zu heilen oder um den Tod geliebter Menschen zu verarbeiten.

Ein Mann durchläuft gerade eine Scheidung, seine kleinen Kinder werden bei ihrer Mutter bleiben. Anfangs kann er nur flach atmen, der Schmerz ist ihm über das ganze Gesicht geschrieben. Voll zu atmen, würde bedeuten, mit voller Wucht alles zu fühlen. Als die Delphine kommen, ist er der letzte, der ins Wasser kommt, fast widerwillig. In der Gruppe ist ein Delphinjunges mit rosa Bauch. Immer wieder schwimmt es zu diesem Mann, der wie gelähmt im Wasser hängt. Endlich fängt er an zu weinen.

Die Heilung geschieht auch durch das Wasser und den Atem. Durch die beiden Elemente – Luft und Wasser, die für das Dasein und Überleben der Delphine am wichtigsten sind. Sie können nur im Wasser leben, in diesem flüssigen Element, und sie brauchen die Luft als Säugetiere, um zu atmen. Auch wir kommen aus dem Wasser, aus dem Bauch unserer Mutter, warm und geborgen. Deswegen schwimme ich mit den Delphinen am liebsten in den warmen Breitengraden der Welt, in den Bahamas. Dort ist das Wasser im Sommer so warm, dass man eine Stunde nur im Badeanzug ohne Tauchanzug, drinnen bleiben kann. Es wird einem nicht kalt. Das Wasser ist sauber, kristallklar. Man kann bis auf den Grund blicken, der im Delphin-Revier ca. 20 Meter tief ist. Schwärme von Fischen ziehen vorüber, Seesterne liegen am Grund. Zutiefst nährend, warm, weich und samtig ist es, in diesem köstlichen Wasser zu baden. Auf dem Rücken liegend, dahinschwebend, zerfließen Grenzen. Alles ist warm, tiefe Geborgenheit kehrt zurück.

Das andere Element der Heilung ist Luft – der Atem. Mit Delphinen zu schwimmen ist auch wie Atemtherapie. Wir atmen dabei genau wie sie. Delphine halten die Luft an, wenn sie untertauchen. Wir machen mit Schnorchel und Maske im Wasser dasselbe. Wenn wir an die Oberfläche zurückkommen, blasen wir die Luft aus den Schnorcheln, kräftig. Dann atmen wir wieder intensiv ein und aus. So lösen sich viele Spannungen in unserem Körper und unserer Seele. Das Gewebe wird mit Sauerstoff angereichert, wir werden wieder kraftvoll.

Ein Grund, weshalb Delphine so lebendig sind, ist wegen ihrer Atmung: Sie nutzen ihren Atem zu 100 %, was Menschen kaum tun. Wenn ich die Delphine betrachte, die in Freiheit leben, kommt es mir vor, als seien sie von strahlendem und hellem Licht umgeben. Ich glaube, es liegt an ihrer Atmung: Sie führen ihrem Körper durch ihre Atmung so viel Energie zu, dass diese sichtbar nach Außen ausstrahlt.

Wer sind sie?
Es gibt viele Theorien darüber, wer Delphine wirklich sind: Engel der Meere, reinkarnierte Seelen, die uns helfen zu heilen. Ich schwimme mit den Delphinen in einer Gegend, das zum frühen Atlantis gehört haben soll. Manche von ihnen sollen inkarnierte Seelen von Atlantis sein. Es gibt dort tatsächlich große Steine im Wasser, die so genannte Straße oder Mauer von Atlantis, über die wir schnorcheln und meditieren. Wissenschaftler untersuchen sie immer wieder, auch Edgar Cayce war öfters da und hat über diese Gegend geschrieben.

Wer sind Delphine wirklich? Ich weiß es nicht. Es ist auch nicht wirklich wichtig – sondern die Heilung, Liebe und Freude, die mit den Delphinen im Hier und Jetzt geschieht. Die spürt jeder.

Text: Lisa Biritz, spirituelle schamanische Lehrerin und Bamboo-Spirit VIP Mitglied
Foto: aniketkharat1987

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